Seminare an Universitäten

Das Lagerhaus G auf dem Kleinen Grasbrook war ein Außenlager des KZ Neuengamme. Heute wird es als Warenlager genutzt. Foto: A. Rees

 

Universität Hamburg, Fachbereich Geschichte | Online-Seminar 2020/21 (abgeschlossen)

Curating the Invisible: Lagerhaus G. Eine digitale Ausstellung zu den Wissenspotentialen des Dessauer Ufers

Das Lagerhaus G steht als Speichergebäude von 1903 unter Denkmalschutz. Seine Bedeutung reicht weit darüber hinaus: 1944/45 war es ein Außenlager des KZ Neuengamme. 3.500 Häftlinge waren hier untergebracht, die im Hafen Zwangsarbeit leisten mussten. Außer drei Gedenktafeln und einem Stolperstein verweist heute nichts auf die vielfältigen Bezüge. In einem Projektseminar wurden die Wissenspotentiale des Ortes zusammentragen und als Online-Ausstellung zugänglich gemacht: www.lagerhaus-g-hamburg,de

 

Universität Hamburg - Projektseminar (Corona-bedingt verschoben)

Das Bild und der Sound des Hafens

Visual- und Soundhistory sind die beiden großen aktuellen Themen im Bereich Public History. Das Seminar, das ich gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Gerrit Herlyn leiten werde, greift diese interdisziplinären Ansätze auf und fragt bewusst weit gefasst danach, welche unterschiedlichen imaginierten und materialisierten Vorstellungen es vom Hafen gibt. Wie und durch wen konstituiert er sich – rechtlich bis geografisch, akteurszentriert oder atmosphärisch, historisch und aktuell? Ziel ist es, Bilder, Sounds und Interviews als Quellen für eine auditive Ausstellung auf der PEKING für das neue Deutsche Hafenmuseum zu erheben und zu produzieren. 

- In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hafenmuseum

 

-- Verschiedene Seminare und Workshops auf Anfrage aktuell auch für kleine Gruppen buchbar ---

 

Rückblick (Auswahl)

 

Wintersemester 2017-2020

Urban Life – Stadt und Technik. Stadtforschung im Überblick

Seminare für Master-Studierende, TU Hamburg, Nichttechnische Angebote

Mit Exkursionen, wechselnden Schwerpunkten und verschiedenen Gästen:

- 2020 und 2019 mit Vortrag von Architektin Amelie Rost (zu städtischen Hausboot-Arealen und Architektur auf dem Wasser)

- 2018 mit Führung von Baudenkmalpfleger Albert Schett (zu Umbauplänen des Hauptbahnhofs)

- 2017 mit Vorträgen von Filmemacherin Dr. Kerstin Schaefer (zur Entwicklung Wilhelmsburgs)

 

Sommersemester 2019 und 2020

Hamburgs umstrittene Orte. Vom Umgang mit unbequemen (technischen) Denkmälern

Seminar für Bachelor-Studierende, TU Hamburg, Nichttechnische Angebote

Mit Exkursionen und Gästen: 

- Dr. Thomas Overdick, Referent für Museen sowie maritimes und koloniales Erbe, Kulturbehörde Hamburg

Christoph Schwarzkopf, städtebauliche Denkmalpflege, Denkmalschutzamt Hamburg

- Dirk Anders, Architekt, Hamburg

- Dr. Biagia Bongiorno, stellvertretende Referatsleitung Wissenschaftliche Inventarisation, Denkmalschutzamt Hamburg

 

Sommersemester 2018

Hamburgs umstrittene Orte. Vom Umgang mit unbequemen Denkmalen

Projektseminar, Universität Hamburg, Fachbereich Geschichte, Arbeitsfeld "Public History"

                                   

Wintersemester 2010/2011

Stadt kommunizieren – Einführung in die theoretischen und praktischen Grundlagen von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Beispiel eines aktuellen städtischen Phänomens

Seminar (mit Annette Hillebrand, damalige Leiterin der Akademie für Publizistik, Hamburg), HafenCity Universität Hamburg, Studiengang „Kultur der Metropole“

 

Sommersemester 2010

Wissenschaftlich Schreiben – Schreibwerkstatt

Workshop für Bachelor-Studierende, HafenCity Universität Hamburg, Studiengang „Kultur der Metropole“

 

Sommersemester 2009

Städte denken – Städte planen – Städte bauen – Städte leben

Methodenvertiefungsseminar (mit Prof. Dr. Thomas Hengartner), Universität Hamburg, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie

 

Winter- und Sommersemester 2003/2004

Einführung in die Volkskunde

- am Beispiel Sicherheit

Tutorium inkl. Exkursion (mit Dr. Gerrit Herlyn), Universität Hamburg, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie

- am Beispiel Mobilität

Tutorium inkl. Exkursion (mit Prof. Dr. Thomas Hengartner), Universität Hamburg, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie