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Es gibt viele Bauwerke, Gemälde und Gegenstände mit NS- und kolonialer Vergangenheit. Wie kann mit solchen "umstrittenen Orten", unbequemen Denkmälern und Kunstwerken umgegangen werden? Diese Frage ist nicht nur eine der aktuell drängensten Herausforderungen für viele Museen. Sie wird auch zum Beispiel bei Stadtrundgängen, in Seminaren an Universitäten und in Schulen diskutiert. Jetzt ist zu diesem Thema ein Buch erschienen, das die Kunstätte Bossard herausgegeben hat. In ihm sind die Beiträge einer interdisziplinären Tagung zusammengefasst, die die Stiftung veranstaltet hatte. In meinem Beitrag geht es darum, wieso schwierige Denkmäler nicht nur eine Herausforderung sind, sondern auch als Geschenk verstanden werden können - als Räume des Austausches über Werte und Haltungen. Die Publikation kostet 15 Euro und kann bei der Kunststätte Bossard bestellt werden.

Dr. Anke Rees  |  +49 40 28008285  |  mail@anke-rees.de

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